Unsere Vorgehensweise
Für die EU-Zertifizierung haben wir einen sehr umfangreichen Antrag gestellt, durch den wir den Prüfstellen unser Gebäude und die Ausstattung, unsere Mitarbeiter sowie unsere Produktgruppen und Produktionswege vorgestellt haben. Zusätzlich haben unsere Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umweltanalytik (ifu) in Bad Nauheim sowie mit Schülern der Technikerschule Butzbach das erforderliche HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Control Point) erarbeitet, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern garantieren soll. Ziel eines solchen Konzeptes ist die lückenlose Dokumentation und damit einhergehend die Überwachung der Lebensmittel im Betrieb während der Anlieferung, der Produktion, der Portionierung und der Auslieferung. Die Identifikation möglicher Gefahrenpunkte und die daraus abgeleiteten regelmäßigen Kontrollen sollen gewährleisten, dass bei Abweichungen unmittelbar Maßnahmen eingeleitet werden können, um die Auslieferung eventuell gesundheitsgefährdender Lebensmittel zu verhindern.
Zur Optimierung der Lebensmittelsicherheit haben wir zudem zwischen Küche und Lager so genannte "Einbahnstraßen" eingerichtet, sodass die Küche nunmehr ausschließlich über Hygieneschleusen zugänglich ist. Das Lagerpersonal erhält zudem nur noch mittels einer Codekarte und eines Zugangsschlüssels Zutritt zum Lagerbereich, der Zutritt unberechtigter Personen ist praktisch ausgeschlossen. Zusätzlich haben wir die bisherigen Wascharmaturen durch berührungslose ersetzt.
Nach der Visitation durch den Fachdienst für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Wetteraukreises und das Regierungspräsidium Darmstadt im Dezember 2009 haben wir durch die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen die Zulassung als EU-Betrieb erhalten.
Selbstverständlich ruhen wir uns nicht auf unserer Zertifizierung aus. Unsere Mitarbeiter kümmern sich derzeit rund fünf Stunden pro Tag um die Dokumentation der Kontrollen nach HACCP. Zudem führen wir regelmäßig Mitarbeiterschulungen zum Thema Hygiene durch.
